Kategorie: Musikrat

Musikrat

Der Finanzminister hört zu. Foto: Hufner 0

Sennett und die Ratlosigkeit

Richard Sennetts reichhaltiges Buch “Respekt im Zeitalter der Ungleichheit” (Berlin 2003) ist eine schöne und komplexe Studie zur Frage der Herstellung von Respekt und seiner Verwirklichung bzw. seiner Verhinderung. Zahlreiche Schilderungen einzelner Phänomene, autobiographischer Art wie aus der Welt der weiten Soziologie und Politikwissenschaft, werden angeführt, analysiert und im historischen Kontext begriffen. Ein Buch, welches...

Die Angst des Klaviers vor dem Auftritt. Foto: Hufner 0

Rekursive Substraktionsmusik

Fasching und Sterben. Das stößt aufeinander in einem lyrischen Bild von Lichtenstein. Damit verbunden ein ästhetisches Ansinnen. In der Lungenheilstätte Viele kranke Leute gehen in den Gärten Her und hin und liegen in den Hallen. Die die Kränksten sind, verfiebern Alle armen Tage in dem heißen Grab der Betten. Ach, katholische Schwestern schweben Müd umher...

Repetitive Musik aus dem Quartett Kreneks. Foto: Hufner 11

Das Krenek-Genom – Die Erfindung der Musik von Phil Glass im Jahr 1923

Es ist ein paar Jahre her, da hat mir Reinhard Schulz eine CD-Kassette mit den Streichquartetten von Ernst Krenek überlassen. Man muss dazu wissen, ich war in den 90er Jahren in Folge bestimmter Texte Adornos zum Fan der Musik Kreneks geworden. Die beiden ersten Streichquartette kannte ich schon recht gut, ebenso wie die beiden krachenden...

Personalisierte Musik. Personalisierte Masse? Gibt es das? Foto: Hufner 0

Was weiß die Kunst über mich

Vor einiger Zeit lief auf ARTE eine Dossier zum Thema „Daten“ und deren Nutzung, Anwendung, Kritik etc. Im Gesundheitswesen und bei Mario Sixtus‘ Beitrag über Gesichtserkennung – und was die Datensammler über einen wissen. Ja, was sie möglicherweise mehr über einen wissen als man selbst. Dass sie sogar zukünftiges Verhalten ermitteln werden können. In dem...

Das ewige Licht der Erkenntnis. Foto: Hufner 0

La Emanzipation der Dissonanz

Wie man sich so vorstellt, wie man so Klavier zu spielen pflegt. Kopf-, Herz- und Basisnote – oder doch eher alles Chemisch-Gemisch. Eher oberes Register. Besser wäre vierhändig. Aber das kann noch werden. Ich ziehe es ja vor, im Bademantel das Klavier zu traktieren. Schnelle Autos, flinke Pianistinnenfinger, flottierendes Florett. Emanzipation und Duft. Patchworklebenswelt souverän....

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