Kategorie: KulturUnRat

Reanimiert das Nichtdenken. Foto: Hufner 0

Das Denken überwinden! Eine Anleitung von Marco Buschmann (FDP)

Ach, wenn doch die Kritiker der sogenannten „68er“ nur nicht so hinterhältig wären. Da gab es gestern einen Text in der WELT, in der der parlamentarische  Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Bundestag, Marco Buschmann, als Autor herbeigeholt wird und einen „Essay“ abliefert mit der Überschrift: „Das Denken der 68er endlich überwinden.“ Na, Amen. Das erstaunt auf...

Teufelsberg mit -zeug. Foto: Hufner 0

Die Neodigitalen

Es wird immer klarer, dass man der Gruppe der Neoliberalen eine weitere Gruppe hinzufügen muss, die man als die Neodigitalen bezeichnen wird. Hierbei handelt es sich um Influencer aus der Welt der socialen Medien, die die technischen Entwicklungen des Internets beinahe kritiklos begleitet und all diejenigen, die auf Gefahren und Probleme hinweisen, als Spielverderber ansehen....

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Armes sociales Netz – Nö

Vielleicht kapiert jetzt auch der Letzte (nach NetzDG), dass es sich bei den sozialen Netzen nicht um solche handelt, sondern um von Unternehmen bereitgestellte Infrastrukturen, die man ggf. auch zur sozialen Kommunikation nutzen kann (könnte [konnte]). Hätte können. Anpassungen der Geschäftsmodelle FACEBOOK: Die Aufregung ist etwas absurd. Hate Speech soll von den Institutionen verfolgt werden,...

Da beißt der Pfau keine Nuss ab. Foto: Hufner 0

Kommunikativer Kapitalismus

Durchgedreht alle, äh: einige. Heute kann man den größten Blödsinn von sich geben und es werden sich Menschen finden, die diejenigen, die den Blödsinn benennen als „politisch korrekt“ abtun und den Blödsinnautoren in Schutz nehmen mit dem Hinweis: „Man wird das ja wohl noch mal sagen dürfen.“ Wer das kritisiert hat dann eiligst den Stempel...

Lutherbrötchen. Foto: Hufner 0

Gast, Kunde, Übel [Kulturinvest 2017]

Der Tagesspiegel berichtet von einer Veranstaltung, die er mitorganisiert und schreibt über einen Vortrag von H.C. Brinker, bzw. zitiert ihn sinngemäß: „Der Gast, erklärt Henry C. Brinker, werde in der Met nicht als nötiges Übel angesehen, sondern als Kunde.“ [Quelle: Tagesspiegel Online, Kongress Kulturinvest – Am digitalen Lagerfeuer] Mit Met ist die Metropolitan Opera gemeint....

Qualitätsmetzgerei. Foto: Hufner 0

Kapitalismus, Konsumtion, Krieg [1938] – Alfred Sohn-Rethel

Alfred Sohn-Rethel in einem Brief an Theodor W. Adorno vom 29. Januar 1938: „… die faschistische Konjunktur funktioniert nur, weil und solange sie Produkte vervorbringt, die nicht auf den Markt kommen (vom Staat gekauftes und aufgestapeltes Rüstungsmaterial oder synthetischen Ersatz für ausfallende (!) echte Konsumartikel). Der Faschismus bringt damit aber nur eine Tendenz zur Vollendung,...

Durchaus mehr Kultur. Foto: Hufner 0

Kulturinstitut? Die Deutsche Phono-Akademie

Gestern lief der großartige Film über Anna-Lena Schnabel im TV. Zur Sprache kamen dabei eigenartigen Verhältnisse beim Zustandekommen des ECHO Jazz. Ich habe in der JazzZeitung.de einiges angedeutet: TV-Tipp: Der Preis der Anna-Lena Schnabel (3sat) – und ein medienpolitisches Ärgernis Was man sich dabei immer vor Augen halten muss, ausgerichtet wird der ECHO Jazz von...

Macht sich unsichtbar. Foto: Hufner 0

Premiumwerbemittel des Verfassungsschutzes

Man möchte es nicht verfassen. Aber es gibt beim Verfassungsschutz ein aktives Merchandising. Keiner will zum Verfassungsschutz, niemand will mit denen kommunizieren. Mit Pfefferminz bis Du mein Prinz, mit Ausweis-Jojo spreche ich mit Journalistinnen, Cashewnüsse für den Wirtschaftsschutz, Pfefferminzdose  „Abgehört“ kann man sich nicht ausdenken. Fehlen nur die Schutzhund-Wackeldackel für das Diplomatenfahrzeug. „Um „Merchandising des...

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Immer auf die Öffentlichrechtlichen

ARD und ZDF wollen sich wandeln, müssen sich wandeln … das fordern sie in den Gazetten an vielen Stellen. Ob die FAZ(Z) mit ihrem üblen Staatsfunk-Vorwurf kommt, Springerchef Mathias Döpfner faselt spricht von einer Gefährdung nach nordkoreanischem Muster (oder auch nicht, wie Michael Hanfeld mit ein paar sog. sprachlichen Bernd-Höcke-Sprüngen meint) oder der Spiegel etwas von...

Scrennshot nmz.de (5.10.2017) 0

Unterschied von E- und U-Musik

Von vielen bestritten und als falsch oder überflüssig empfunden: Die Unterscheidung von E- und U-Musik, also von Ernst und Unterhaltung. Abrechnungstechnisch für die Urheber nicht unwesentlich, empfindet sie manch einer als lästig, grausam und überholt. Die eine Ausfassung ist dem Wunsch, die andere der ökonomischen Realität geschuldet. In der Musikästhetik hält man unter Umständen ganz...

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