Unterschied von E- und U-Musik

Scrennshot nmz.de (5.10.2017)

Von vielen bestritten und als falsch oder überflüssig empfunden: Die Unterscheidung von E- und U-Musik, also von Ernst und Unterhaltung. Abrechnungstechnisch für die Urheber nicht unwesentlich, empfindet sie manch einer als lästig, grausam und überholt. Die eine Ausfassung ist dem Wunsch, die andere der ökonomischen Realität geschuldet. In der Musikästhetik hält man unter Umständen ganz gerne daran fest, neigt dann das eine dem anderen zu und das anderem dem einen. Die größten Probleme zeigen sich da im und beim Jazz. Da weiß man nie so ganz genau, was was ist. Wenn man nicht dazu tanzen kann, ist es E, wenn doch, dann U. Jetzt hatte ich einmal in der Redaktion des Onlinebereichs der neuen musikzeitung die Chance, das Thema ein […]

Weiterlesen

U-Musikverleger: Ein klares „Vielleicht“

Freies Feld. Foto: Hufner

Der Grund für eine Pressemeldung der U-Musik-Verleger im Deutschen Musikverlegerverband ist nicht so recht zu ermitteln. Es geht jedenfalls um den Einsatz von DRM. Man sieht es nicht als „heilige Kuh“, aber wenn der Inhaber der Leitungsschutzrechte, in der Regel ein Tonträgerunternehmen darauf besteht, muss auch der Musikverleger mitziehen, so kann man es lesen. Die heilige Kuh ist nicht vom Eis sondern als schwarzer Peter an die Tonträgerindustrie weitergegeben worden. Die Musikverleger bestehen nicht mehr auf einer DRM-Zukunft; und folgen damit offenbar einer allgemeinen Entwicklung. Allerdings verbinden sie mit DRM, sofern eingesetzt, ein paar Forderungen. Nach Auffassung der Musikverleger ist DRM aber keine „heilige Kuh“. Vielmehr muss pragmatisch ein wirksames Mittel gegen Piraterie eingesetzt werden, das sich allerdings nicht als […]

Weiterlesen