Nochmal zum Thema Populismus

Krampf. Foto: Hufner

Das Sehpferdchen nimmt im Wahlblog die Bild-Thesen von Oskar Lafontaine unter die Lupe. Reden wir nicht von der Bild-Zeitung und Oskars Kolumne darin. Da hat so mancher, nicht sogar mal Wolf Biermann, geschrieben, wars nicht so. Obwohl: Geschrieben? Sagen wir besser getextet. Also wir lesen: 7. Spitzensteuersatz anheben Sehr populäre Forderung — aber rechnete sich wirklich? Müssen nicht andere Steuermaßnahmen dazu kommen? Fazit: Reiner Populismus. [Quelle: Lafontaine: 10 Thesen ohne Wert [Wahlblog]] Weil es mehr Arme in Deutschland gibt als Reiche, ist das also populär und damit Populismus. Es wäre also, um mal ganz unpopulistisch zu sein, die Forderung nötig, Spitzensteuersatz senken, dafür die Niedrigeinkommen stärker besteuern. Das ist unpopulistisch. Zu verweisen ist nachdrücklich auf Erhard Epplers Beitrag in den […]

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Populismus: Geht mir auf den Geist …

Krampf. Foto: Hufner

dieser Vorwurf des Populismus gegenüber Oskar Lafontaine und Gregor Gysi, wie er durch die Gazetten und Blog sich verströmt. Kritisiert die beiden, stimmt ihnen zu, aber macht es euch nicht zu einfach. Robert Leicht in der Zeit schreibt da beispielsweise: Linker Populismus ist ungefährlicher, denn er scheitert immer an Zahlen und an den realistischen, um nicht zu sagen: egoistischen Selbsteinschätzungen der Bürger. [Quelle] Unpopulistisch ist, wer realistisch ist; also wer in den Koordinaten der aktuellen Politik denkt. Die ist zwar auch nicht realistischer sondern nur konventionell in ihrem Wortschatz von Lohnnebenkosten, Binnenmarkt und anderem Wirtschaftgedöns (und geht immer noch davon aus, dass mit diesen Werkzeugen sich etwas ändern lässt). Aber gut schlecht. Alternatives Denken, gegenströmiges Anfassen; alles nur populistisch? Utopisches […]

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