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Enzyklopädie der Neuen Musik: „Eigene Welten“

Eben noch gelesen und schön verblüfft. Der NDR verkündet im Rahmen seiner Website zur aktuellen Composerin in Residence:

„U. C.s tänzerische und hoch anspruchsvolle Musik entführt in ganz eigene Welten.“

Was die Autorin vielleicht sagen wollte: Die Komponistin macht ihr eigenes Ding mit beatloser Tanzmusik, wo man einfach mitmuss und was man vorher nie zu hören bekam, weil es die Welt der Komponistin ist. Es ist ihre Welt oder zumindest irgendeine eigene, jedenfalls keine, die einem selbst gehört.

Weil deren Musik aber auch hochansprchsvoll ist, darf diejenige, die sie hört, wenn sie sich entführen lässt, zu Kreis derjenigen zählen, die auch dieses Niveau selbst erreicht. Schafft man es nicht, war für einen der Anspruch wohl zu hoch. Dann muss man sich wohl zugestehen, dass man in dieser Hinsicht defizitär ist. Man also irgendwie verkackt hat.

Schlecht, das ist jetzt natürlich viel länger als das lässige Sprech für die Website. Jetzt also ab und hinterher in die beste aller Welten der Komponistin U. C.. Wer kommt mit?

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