Asymmetrische Konsequenz

Marktrelevanter Kannibalismus. Foto: Hufner

Werbetechnische Maßnahmen sind nicht immer einfach. Schon gar nicht, wenn sie zweifach sind. Die Werbemaßnahmen scheinen dann womöglich auch schon mal unter Denkmalschutz zu stehen. Man merkt, Symmetrie wirkt erst dann, wenn sie asymmetrisch ist. Wie bei den beiden Türen, die nicht spiegelsymmetrisch aufgehen.

Symmetrisch sind aber auch die Produkte nicht. Links die Dienstleistung des Haarschneidens, rechts zum Verzehr gedachte Produkte. Zum Problem wird hier allerdings, dass sich die Art und Weise der Bildreihe links in der Bildreihe rechts fortsetzt.

Werbung. Foto: Hufner

Werbung. Foto: Hufner

Werbung, Detail. Foto: Hufner

Werbung, Detail. Foto: Hufner

Da fragt man sich willkürlich, was können die Produkte miteinander zu tun haben. Und da wir es gewohnt sind, von links nach rechts die Dinge zu lesen, gehen die Köpfe in die zum Verzehr gedachten Produkte (bzw. in die Abbildungen jeweils) über: Ein typisches Beispiel dafür, dass grafisches Konsequenzdenken konsequent ins Leere läuft.