September 20, 2020 Hallo! Hier spricht das Subjekt!

Zu minimaler Minimalismus

Wir müssen mal ein ernstes Wort über die „Webdesignern“ verlieren. Was man da oben sieht, soll sein die Website des Theaters Bremen oder des THEATERBREMEN (Stand 22.9.2014, abends). Keine Ahnung, welcher Weserfisch denen da ins Netz gegangen ist, zumindest stinkt er nicht.

Man mag Understatement ja doch schon lieben, aber eine Seite, die einen so freundlich abweist wie diese findet man wirklich nicht oft. Da wird das Menü zum Ratespiel, die Suche sucht man und dieser verbogene Pfeil unten bedeutet manches, nur nichts, was man ahnen könnte. Vielleicht ist es der berühmte Angelhaken, mit dem man Kundschaft an Land ziehen möchte.

Vielleicht aber auch nichts davon, sondern einfach ein unbekannter Fehler. Da setze ich mir doch die Sonnenbrille auf und tauche in ein paar Bach-Kantaten ab.

3 Kommentare

    1. Verständlich, dass man immer dazu neigt, den Fehler beim Nutzer zu suchen, statt einfach zu akzeptieren, dass die Seite vielleicht zufällig in diesem Moment kompromittiert gewesen sein könnte – diese Denken, für das im Prinzip der Name Merkel steht, greift leider immer mehr um sich. Ich habe natürlich mehrere Browser im Einsatz und diverse Rechner. Hier hats einfach nicht geklappt. Mir wäre es ja egal gewesen, aber ich kam einfach nicht, auf keinem Weg in den Pressebereich des Theaters, sonst hätte ich mich da doch gar nicht aufgehalten.

      (Mal jetzt auch en Detail: Die Startseite Kalender zu nennen, ist vielleicht auch nicht die gerade klügste Entscheidung, denn so landet die Ausgabe bei einer Suchmaschine wie Google.)

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