Ein Traum

Netzfallen. Mit Speck fängt man Speck. Foto: Hufner

Gestern sagte ich noch, in zwei Wochen haben wir einen neuen Kanzler, lass uns die Zeit nutzen und genießen. Heute nacht dann ein Albtraum. Mir träumte es, Stoiber und Merkel hätten wieder einmal die Wahl verloren und verließen die Sendestudios mit tief gesenkten Köpfen. In letzter Sekunde wurde Angela Merkel und ihre CDU abgefangen. Aber das Kabinett Schröder hatte irgendwie auch keine Lust mehr. Fischer wollte nicht länger Außenminister sein, Künast auch nicht ihr Zeugs machen. Denn irgendwie und irgendwas sollte sich doch ändern. Eine Minderheitenregierung unter Bunzkanz Schröder, der wie der heilige Sebastian selig an einen Baum gefesselt blieb, ein Pfeil im Bein, ein Pfeil in der Brust.

Otto Schily erschlägt den Bundespräsidenten, bzw. lässt ihn von den Saaldienern niederschlagen und erklärt sich zum Hindenschily; alle haben Angst vor ihm und kuschen — nur Beckstein nicht. Der bellte neben seinem Herrchen Frau Merkel in der letzten Reihe. Schröder isst derweil Müsli und Cornflakes und plustert die Backen auf. Er ist der neue Goldhamster unserer Republik. Draußen finden schon Schlachten um Rabattmarken statt, die ersten Tankstellen werden geplündert und gehen dann in Flammen auf.

Ich glaub, ich mach mich lieber noch schnell vom Acker –