Oktober 1, 2020 Hallo! Hier spricht das Subjekt!

Ein ernstes Wort zur Ästhetik der Weihnachtszeit

Weihnachten in Frankfurt. Foto: Hufner
Weihnachten in Frankfurt. Foto: Hufner

Shit. Shit. Bullshit. Wie kommt es eigentlich, dass die deutschen Fenster- und Vorgartenbesitzer sich derart in Geschmacklosigkeit zu üben wagen. Also, ich würde ja auch nicht nackt durch die Straßen laufen. Ummantelte Bäume in Hinterhöfen (als Lichtherapie für die geschundene Natur), Fenster-Geblinke ohne Ende. Der reinste Weihnachtspuff. Die Original-Stätten heben sich da schon wohltuend durch rotblinkende Herzen oder Sektflaschen-Neon-Schlangen ab. Es ist wirklich der Gipfel.

Ohne Kotztüte kann ich das Haus nicht mehr verlassen. Da gibt es Schadensberichte zum Zustand des deutschen Waldes, aber es wird auch mal Zeit für einen Schadensbericht zum Zustand ästhetischen Empfindens.