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Das Meer als Urstoff. Foto: Hufner 0

Geistiges Eigentum als Rohstoff der Zukunft [Fragment 1999]

Weiter in der Aufarbeitung der Vergangenheit. Ebenfalls 1999 entstand dieses Fragment zum Thema „Geistiges Eigentum als Rohstoff der Zukunft“. Das war auch damals ein Schlagwort. Hier wurde in einem Fragment der Versuch unternommen, die Begriff in Relation zu setzen. Die Bedeutung des Eigentumsbegriffs hat sich in der letzten zeit nachhaltig verändert. Denn im Prinzip ist...

Internetreiniger. Foto: Hufner 0

Vertraulichkeits-Pipapo

Da kämpft man mit den Regelungen der Datenschutzgrundverordnung (DSVGO), die wahrscheinlich eben einerseits doch nur ein neues Bürokratiemonster ist, das vor allem dazu geeignet sein wird, denjenigen das Leben schwer zu machen, die etwas am Herzen haben, um es mitzuteilen, während diejenigen, denen man ihre Arbeit schwer machen will, es leicht nehmen können, weil sie...

Teufelsberg mit -zeug. Foto: Hufner 0

Rechtspopulisten ohne Wiederkehr

Intellektuelle, die in den Rechtspopulismus rutschen oder einwandern (wie Sarrazin, Boder, Matussek und Co) – ich weiß, es tut weh, sie Intellektuelle zu nennen – kommen da nie wieder heraus. Eine Exit-Strategie ist da unmöglich. Man wird sie nie wieder als ernsthafte Gesprächspartner akzeptieren können. Letztlich sind sie alle dann auf sich selbst angewiesen. Das...

Alles tote Hose. Foto: Hufner

Immanuel Kant und die Metaphysik der Sitten (Umgang mit Armut)

Heute eher alles sittenlos. So werden wir gegen einen Armen wohltätig zu sein uns für verpflichtet erkennen; aber, weil diese Gunst doch auch Abhängigkeit seines Wohls von meiner Großmut enthält, die doch den anderen erniedrigt, so ist es Pflicht, dem Empfänger durch ein Betragen, welches diese Wohltätigkeit entweder als bloße Schuldigkeit oder geringen Liebesdienst vorstellt,...

Ein Schatten der Erkenntnis. Foto: Hufner

Wittgenstein und Kierkegaard

99 Jahre Erkenntnisdifferenz. Wittgenstein (1942): „Ein Mensch ist in einem Zimmer gefangen, wenn die Tür unversperrt ist, sich nach innen öffnet; er aber nicht auf die Idee kommt, sie zu ziehen, statt gegen sie zu drücken.“01)Ludwig Wittgenstein: Über Gewißheit, Werkausgabe Band 8, Frankfurt am Main 1992, S. 509. Kierkegaard (1843): „Ach, die Tür des Glücks geht nicht...

Früher war es nicht anders: Komponistinnen-Sponsoring im 19. Jahrhundert

Ich sage mal nicht, wo ich das gefunden habe. Ein Pollenflug war schuld daran, dass ich es überhaupt fand. Okay, steht in der Bildunterzeile. Was wäre uns für eine fantastische Oper entgangen, hätte nicht die Brose Unternehmensgruppe die Oper von Dvorak unterstützt. Aber es ist doch wirklich ein Jammer, mit welchen Methoden plötzlich Dinge verbunden...